Tiergestützte Intervention, tiergestützte Angebote mit Tieren, beruht auf der besonderen Begabung dieser Tiere, nonverbale Körperimpulse zu erkennen und den TherapeutInnen*  und PädagogInnen* rückzumelden.
Das Pferd z.B. ist fürsorglich – es trägt den Menschen – und fördert gleichzeitig Verantwortung und Mut, denn es muss geführt und gesteuert werden.

Diese antagonistischen Impulse werden von den TherapeutInnen* und PädagogInnen* aufgegriffen und so dosiert, dass die KlientInnen dadurch wachsen können. All das basiert auf einer lautlosen Sprache, die durch Körperspannung, Mimik und Gestik entsteht: auf einem Bewegungsdialog!

Aber auch die anderen Tiere bei uns auf dem Hof haben ihre besondere Aufgabe und nehmen diese sehr gern auf.

In sicherer Umgebung geben unsere Tiere Rückmeldung im Umgang, bieten Halt und ermutigen zu neuen Aufgaben.

Ein besonderer Schwerpunkt in unserer Arbeit ist das Zusammenspiel unserer Tiere mit Kindern im autismus Spektrum, hier zeigen unsere Tiere sehr deutlich, wie sie Türen öffnen und Zutritt ermöglichen und  Emotionen regulieren.


Kinder, die vor großen Herausforderungen stehen oder großes Leid erlebt haben, schätzen dieses einzigartige Beziehungsangebot ohne Absicht, ohne Sprache, ohne gesellschaftlichen Kontext.